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Sprintende Pizza und flitzende Karotte
17. Auflage des Guido-Heiland-Bad-Laufs bietet zahlreiche
sportliche und optische Leckerbissen
Von Christoph Mrosek
ALT-MARL. Weniger ist manchmal mehr. Das kann auch im Sport gelten.
Beispielsweise bei der Traditions-Veranstaltung
„Guido-Heiland-Bad-Lauf“. Denn trotz der Reduktion des Programms auf
vier Läufe vermelden die Organisatoren eine Rekord-Beteiligung.
Knapp 500 aktive Läufer tummeln sich schon im
Volkspark, als die Walker auf ihre Acht-Kilometer-Strecke gehen.
Hier ist das Teilnehmerfeld noch überschaubar. Doch das ändert sich
30 Minuten später. Am schattigen Teich-Ufer setzen sich fast 250
Läufer in Bewegung. Es ist „Pizza-Lauf“ und die Attraktivität dieser
Veranstaltung mit den leckeren Hauptpreisen hat sich bei den Schulen
herum gesprochen.
Zwar hält Polsum immer noch den Spitzenwert bei den Teilnehmern,
doch die anderen Ortsteile holen mächtig auf. Und erstmals werden
die Stadtgrenzen gesprengt, denn sogar Schüler aus Herten und
Gelsenkirchen sind gemeldet.
Und nicht nur die Teilnehmerzahl hat eine erfreuliche Tendenz nach
oben. Auch die Zeiten auf der 3000-Meter-Strecke werden immer
besser. Der Sieger kommt in zwölf Minuten ins Ziel, eine respektable
Leistung. Mit dem Tempo wächst auch die Zahl der bunten
Verkleidungen, in denen die Nachwuchs-Athleten antreten. Da misst
sich die „sprintende Pizza“ mit den „flitzenden Karotte“, da
wetteifern „Wüsten-Rennmäusen“ mit den „Wilden Kerlen“. Ein
optischer Höhepunkt. Nach der Siegerehrung für die Schüler wird es
dann richtig sportlich. Ein Halb-Marathon steht in diesem Jahr nicht
an, aber die 5000- und die 10000-Meter sind gut besetzt. Mehr als
2000 Teilnehmer bedeuten eine echte Steigerung zu den letzten
Jahren. Was auch die Organisatoren freut, die an diesem Nachmittag
ziemlich platt, aber glücklich sind. Denn schließlich bedeutet jeder
zusätzliche Starter auch eine kleine Summe mehr in der Kasse. Und
der Erlös fließt bekanntlich in den Unterhalt des
Guido-Heiland-Bads. Dort stürzen sich die „Pizza-Läufer“ bereits
kostenlos in die Fluten, als für die Erwachsenen das sportliche
Abenteuer erst richtig beginnt. Hier stehen Läufer aus der
Nachbarschaft am Ende oben auf dem Siegerpodest. Die 5000-Meter
gehen an Rene Stadie vom TuS Sythen (17:56 Minuten). Und sein
Vereins-Kollege Sebastian Käding sichert sich die 10000 Meter in
36:35 Minuten. Die hohen Temperaturen sorgen allerdings dafür, dass
echte Strecken-Rekorde diesmal nicht gelaufen werden.
224 Kinder laufen um die Riesenpizzas
Von Heidi Hoffmann
Fröhliche Stimmung. 224 Kinder – Rekordbeteiligung! – saßen im
Sonnenschein auf der Wiese im Alt-Marler Volkspark. Hungrig
erwarteten sie die Siegerehrung. Leckere Riesenpizzas werden nämlich
den schnellsten Teams über 3000 m beim 17. Guido-Lauf Alt-Marl
serviert. Dann passierte es.
Er war zu schön, um wahr zu sein. Stolz funkelte der Pokal für den
schnellsten aller 224 Starter in der Sonne. Bis drei Minuten vor der
Siegerehrung. Da hatte die Sonne den Kleber müde gestrahlt.
Scherbenhaufen! Die kunstvoll verbundenen Stein- und Glasplättchen
des Pokals hatten sich in Einzelteile aufgelöst! Typisch LT Guido:
50 Organisatoren geben ihr Bestes, aber es kann mal was schief
gehen. Wiederum typisch LT Guido: Kleine und größere
Herausforderungen werden mit einem Lächeln gelöst. Helfer Hermann
flitzte ins Bad und fand mit Hilfe des Bademeisters tatsächlich
etwas Fliesenkleber. Lukas Seppelfricke (Droste-Hülshoff-Gymnasium
Gelsenkirchen) siegte in der Superzeit von 12:00 Minuten und nahm
strahlend den runderneuerten Pokal entgegen. Den zweiten Platz
belegte Leon Materla in 12:18 min. von der TG Hüls, der wie der
Sieger zur Altersklasse Schüler B gehört. Dicht auf den Fersen war
den beiden ein jüngerer Läufer aus der Altersklasse Schüler C. Mit
einer tollen Zeit von 12:22 lief Grundschüler Tom Röhling von der
Bartholomäusschule ins Ziel. Die Sonderwertung beim 3000-m-Lauf, die
„Pizza-Wette“ macht den Reiz dieses Wettbewerbes aus. Die Kinder
melden sich in 5er-Teams an, von denen die drei schnellsten Zeiten
gewertet werden. 46 Teams liefen diesmal bei der Pizza-Wette mit!
Allein die Polsumer Bartholomäusschule kam mit 21 Teams. Die
„Nachbarn“ von der Alt-Marler Overbergschule schickten 8 Teams. Die
„Stammgäste beim Lauf“ waren wie immer dabei: Bonifatiusschule mit
drei Teams, Aloysiusschule mit 5 Teams, August-Döhr-Schule im vier
Teams, Gymnasium im Loekamp mit 2 Teams, und das
Albert-Schweitzer-Gymnasium mit einem Team. Freudig begrüßt wurden
die „Neueinsteiger“ von der Wilhelm-Raabe- und der
Dr.-Carl-Sonnenschein-Schule.
Fotoshooting: Seht euch die Bilder der Teams im Internet an:
www.pandaundogi.de
(Tatze malen / eure Bilder)
Wilde Ra(aben) und Hüpf-Hörnchen
hh) Noch bei keinem Guido-Lauf zuvor hatten die
Kinder es der Jury so schwer gemacht, eine Entscheidung zu treffen.
Wunderbare Kostüme, vom „rasenden Altenheim“ bis zu den „flotten
Karotten“ und den „Wüstenrennmäusen“ gingen an den Start. Als
„Maus“, „Karotte“, „Hüpf-Hörnchen“ oder „wilder Ra(a)be“ läuft es
sich sportlich ambitioniert, aber unverkniffen mit Spaß!
Die Pizzas gingen an:
1. „Die quereinschlagenden Zwergenjogger“ (Overbergschule) Platz 1
der Klassen 1 - 4 ;
2. „Die Teletubby-Flitzer“ (Bartholomäusschule), Platz 2 der Klassen
1 - 4 ;
3. „Die Außreißer“ (Albert-SchweitzerGymnasium), Sieger der Klassen
5- 7;
4. „Fast Flashs“ (Droste-Hülshoff-Gymnasium Gelsenkirchen), Sieger
der Klassen 8 - 10 ; .
5. „Pizza-Taxi“ (Overbergschule) für originellste
Verkleidung/Teamname.
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16.05.2007 |
10000 Meter für den guten Zweck
von Christoph Mrosek
ALT-MARL. Sie laufen für den guten Zweck. Und hoffen, dass
es ihnen viele Hobby-Sportler gleich tun. Denn jeder Meter und jeder Euro
zählt zum Fortbestand des Guido-Heiland-Bades.
Und die 16. Auflage dieses Volkssport-Ereignisses rückt
näher. Der Startschuss für die Veranstaltung fällt am Samstag, 2. Juni, um
13 Uhr. Dann gehen erstmals die Nordic Walker auf eine speziell für sie
ausgesuchte, landschaftlich reizvolle Strecke.
Genau eine Stunde später ist das Engagement der jüngsten
Besucher gefragt. 420 Meter, der so genannte "Bambini-Marathon" steht auf
dem Programm. Da können sich die Kleinen als ganz große Sportler fühlen. Im
Anschluss kommen die Schulkinder: Für sie haben sich die Organisatoren eine
3000-Meter-Staffel ausgedacht, mit leckerer Pizza als Belohnung. Den
Vereins-Sportlern legen die Veranstalter schließlich die
Halbmarathon-Staffel ans Herz. Hier gilt es für drei Läufer, die Distanz im
Wechsel zu absolvieren. Und natürlich gibt es am 2. Juni auch wieder die
"Klassiker". Will heißen: Ab 15.45 gehen der Reihe nach Läufer auf die 5000-
und 10000-Meter-Strecken. Urkunden, so versprechen die Organisatoren, gibt
es für jeden Teilnehmer, zudem sind Pokale für die Gesamt-Sieger ausgesetzt.
Doch der wichtigste Preis ist eindeutig die Erkenntnis,
mit der Teilnahme etwas für den guten Zweck getan zu haben. Deswegen freuen
sich die Volksläufer natürlich auch über alle Besucher, die selbst nicht
aktiv in das Geschehen eingreifen wollen.
Schließlich sind an diesem Nachmittag mehr als 50
ehrenamtliche Helfer im Einsatz, um allen Gästen Leckereien vom Kuchen bis
zum Grillwürstchen an zu bieten. Die Teilnahme am Volkslauf mit seinen
verschiedenen Disziplinen ist übrigens für jeden Interessenten höchst
einfach zu organisieren. Entweder kann das Startgeld direkt vor Ort
entrichtet werden, oder aber die Anmeldung erfolgt über das Internet.
Den genauen Link zur Anmeldung für den Volkslauf finden
Sie auf www.marler-zeitung.de/links.php -
17.05.2007 | Quelle: Medienhaus Bauer
Die MARLER ZEITUNG berichtete über unseren Lauf:
Mit Stock und über Steine
Ob 3, 33 oder 63 Jahre alt - alle Generationen nutzen die
Gelegenheit, sich in Alt Marl zu bewegen. Es ist
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf.
Das Wetter spielt weitgehend mit und
die Organisatoren haben sich alle Mühe gegeben, die sportliche
Betätigung zu einem Erlebnis für die gesamte Familie werden zu lassen.
So machen sich bereits am Mittag
mehr als 30 Nordic Walker nach einem intensiven Aufwärm-Training auf die
eigens für sie eingerichtete Strecke. Sie gestalten die Premiere, denn
die Disziplin „mit Stöcken“ ist bei der 16. Auflage des Volkslaufes
erstmals im Angebot. Danach geht es Schlag auf Schlag. Der Startschuss
für die „Bambini“ fällt. 400 Meter beträgt ihre Distanz, die die
Teilnehmer im Vorschulalter ganz schön ins Schwitzen bringt.
Dann geht es um die Pizza. Die
leckere Spezialität wartet nämlich auf die Sieger der Schüler-Läufe.
Hier gilt es für die insgesamt 25 Staffeln, drei Kilometer in möglichst
kurzer Zeit absolvieren. Die Lauf-Profis starten am späteren Nachmittag.
Fünf und zehn Kilometer stehen hier an, auch ein Halb-Marathon ist von
den Organisatoren des Guido-Heiland-Bad-Lauftreffs ausgesteckt. Doch da
liegen die jüngsten Teilnehmer schon wieder im Bett, voller Träume von
ihrem ersten großen Sport-Ereignis.
Die Fotos aus der >>> MARLER ZEITUNG
>>>
http://www.marler-zeitung.de/cpg/thumbnails.php?album=125
Die WAZ schrieb:
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf wieder ein Renner Marl.
Petrus tat schon eine Menge dazu,
damit der 16. Guido-Heiland-Bad-Volkslauf in Alt-Marl kein Reinfall
wurde. Und auch die rund 50 freiwilligen Helfer vom Lauf-Treff
Guido-Heiland-Bad halfen tatkräftig mit. Doch die größten Leistungen
vollbrachten die zahlreichen begeisterten Läufer im und rund um den
Marler Volkspark.
Mit einem lauten Knall aus der
Startpistole und der Ansage "Hoffentlich kommt ihr auch in der gleichen
Anzahl wieder hier an!" wurden die Athleten auf die Reise geschickt.
Besonders beliebt bei den Kindern war mal wieder die schon traditionelle
"Pizza-Wette". 24 Schulklassen traten gegeneinander an, um sich am Ende
auf eine der Sieger-Pizzen stürzen zu dürfen. Schnellste ihrer Kategorie
waren die "Polsumer Margarita-Renner" (Klasse 1-4) und die "Rennenden
Pizza-Fresser" (Klasse 5-7).
Später traten dann die Älteren im
Halbmarathon über 5000 oder 10000 Meter zum Kampf gegen die Uhr und den
inneren Schweinehund an. Chef-Organisator Norbert Nölle war vom
Teilnehmerfeld äußerst angetan: "Hier laufen viele Top-Leute aus dem
Kreis Recklinghausen und der Umgebung." In 1:19:37 Stunden überquerte
Sebastian Käding im Halbmarathon als erster die Ziellinie. Glücklich
aber sichtlich erschöpft nahm er später seine Lorbeeren entgegen.
Über zehn Kilometer war Marcus
Kieslich nicht einzuholen. Für die 10000 Meter benötigte er lediglich
0:38:58 Stunden. Auch wenn es nicht alle auf das Treppchen schafften -
als Verlierer fühlte sich niemand. Enttäuschung gab es auch nicht vom
Veranstalter aus den Reihen der LT Guido-Heiland-Bad. Pressesprecherin
Heidi Hoffmann attestiert der Veranstaltung jedenfalls eine große
Zukunft. "Wir dürfen uns natürlich immer über viele Spenden freuen. Und
solange die Leute hierher kommen, laufen wir auch die nächsten Jahre
weiter durch den Volkspark."
Die Fotos aus der >>> WAZ
http://diashow.waz.de/waz/vestsport.diashow.marl.laufen/waz.vestsport.diashow.marl.laufen.frameset.php
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16.03.2007 |
Die Marler Zeitung berichtet über unsere Hauptversammlung:
von Heidi Hoffmann
Joggen und walken – das läuft und geht wunderbar zusammen. Beim 16.
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf am Samstag, 2. Juni wird daher erstmals ein
Nordic-Walking-Lauf ins Programm aufgenommen!
Der Veranstalter, LT Guido Alt-Marl mit 113 Mitgliedern, hofft mit diesem
neuen und den bewährten Streckenangeboten wieder viele Menschen zu bewegen.
„Unser gemeinsames Ziel bleibt die finanzielle Unterstützung des
Guido-Heiland-Bades“, unterstrich Norbert Nölle, 1. Vorsitzender des LT
Guido, bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Mühlenbach. Aus dem
Lauf 2006 konnte dem Bad eine Spende von 3500 Euro überwiesen werden. Ein
Ergebnis, zu dem rund 400 Starter, viele Kuchenspender und über 50
ehrenamtlichen Helfer des LT Guido beigetragen haben und stolz sein dürfen.
Weitere Verstärkung im Bemühen um den Erhalt des Traditionsbades am
Volkspark wünschen sich die Organisatoren nun durch zahlreiche
Nordic-Walking-Sportler. Für sie wird eine Sieben-Kilometer-Runde durch den
Park und hinein in die reizvolle Bauerschaft entlang der schattigen
Stübbenfeldstraße angeboten. Wer trainieren oder auch als Neueinsteiger
diesen schönen Sport kennen lernen möchte, kann sich mit
Nordic-Walking-Trainerin Angelika Drees vom LT-Guido in Verbindung setzen, (
18809. Jederzeit sind Neue willkommen bei den Walking-Treffs montags um 8.30
Uhr und mittwochs um 17 Uhr. Gleiches gilt für die Treffen der Jogger:
Freitags, 18 Uhr ab Vereinslokal Mühlenbach, sonntags, 10 Uhr ab Hundeplatz
Hervester Straße /Wuttke durch den Arenbergischen Forst. Zudem wird montags
20 Uhr Fitness-Gymnastik in der Turnhalle an der Goethestraße angeboten.
Wer jetzt einsteigt, die Jogging- oder Walkingschuhe schnürt, wird am 2.
Juni den „Guido-Lauf“ mit seinem besonderen Flair genießen können.
Anmeldungen und Infos zu dem neuen Walking- und den bewährten
Volkslauf-Angeboten – 3km-Pizza-Lauf für Schulklassen, 5 km, 10 km,
Halbmarathon und die „Freundschaftsstaffel“ 3 x 7 Kilometer – sind im
Internet möglich
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| 15.08.2006 |
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In Sibirien neue Freundschaften geknüpft
(Von Matthias Nedoklan)
"Ich hätte gerne wieder Wetter wie in Sibirien", sagt
Joachim Fabis, als es draußen mal wieder richtig schüttet. Beim Marathon in
Omsk (Russland) mussten der 42-Jährige und Hans-Georg Seibrink (56) vom
Lauftreff Guido keineswegs frieren. 20 Grad und eine angenehme Brise - beste
Bedingungen für die beiden. -
Beide
Läufer sprechen Russisch - während Joachim Fabis beruflich oft in Russland
zu tun hatte, engagiert sich Hans-Georg Seibrink tatkräftig bei der Marler
Hilfe für das Dorf Mobilev. Gemeinsam entstand die Idee einen Marathon in
Russland zu laufen."Wir haben uns im Internet
informiert. Es gab zwei Alternativen: der Marathon in St. Petersburg oder
der Lauf in Omsk", so Fabis. Da der Marathon in St. Petersburg mit dem Start
im Mai nicht in den Trainingsplan der beiden gepasst hätte, entschieden sich
die Läufer, in Sibirien an den Start zu gehen.
"Ein unvergleichliches Erlebnis", schwärmt Joachim Fabis.
Insgesamt 9000 Läufer gingen im August in der 1,5 Millionen Einwohner großen
Stadt an den Start, davon 900 über die 42 km lange Königsstrecke. "Ein
kleiner Junge schien so müde, dass ich ihn unter dem Arm ins Ziel bringen
wollte. Aber er ist uns einfach davon gelaufen", erinnert sich Fabis.
Mit deutscher Fahne ins Ziel
Nach 4 Stunden 22 Minuten kamen die Marler Läufer als 562.
und 563. in Vereinsmontur ins Ziel - die deutsche Fahne schwenkend. Auf der
Strecke hatten russische Läufer die beiden angesprochen. "Warum so langsam?"
- "Omsk ist eben so schön", lautete die spontane Antwort des Duos.
Die Kontrollpunkte wurden noch von Hand notiert. Auf die
modernste Streckenmessung per Chip in den Laufschuhen angesprochen, blickte
Fabis in ratlose Gesichter. Was den Veranstaltern an moderner Technik
fehlte, machten die Zuschauer wett.
Eine Woche verbrachten die Läufer in der sibirischen Stadt
- 5000 km östlich der Heimat. Die Feier zum 290-jährigen Jubiläum der Stadt
ließen sich die Marler ebenso nicht entgehen wie eine Wanderung durch die
Taiga.
In Sibirien entstanden neue Freundschaften. "Wir haben
beim Lauf einen Amerikaner aus Connecticut kennen gelernt, der uns spontan
T-Shirts seines Vereins geschenkt hat", so Seibrink. Schon in den nächsten
Tagen wollen sich die Marler mit Trikots des Lauftreffs revanchieren.
Quelle: Marler Zeitung
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| 10.06.2006 |
aus der Marler Zeitung: 2:0 für den "Guido"!
Trotz Fußball-Weltmeisterschaft und
hochsommerlicher Temperaturen mobilisierte der Alt-Marler Volkslauf am
Samstag wieder über 400 Läufer. "Wir sind mit der Teilnehmerzahl und dem
Ablauf sehr zufrieden", bilanzierte Norbert Nölle, Vorsitzender des
Lauf-Treffs (LT) Guido, am Abend.
"Es ist eine sehr, sehr schöne Strecke. Eigentlich
perfekt", sprach Bernd Stefan aus Duisburg, der bei seinem ersten Start
gleich das 10000m-Rennen (36:45min) für sich entschieden hatte, einen
der großen Vorzüge des Guido-Heiland-Bad-Volkslaufes an. Ein weiterer
ist die familiäre Atmosphäre vor und hinter den Kulissen.
Läufer und Zuschauer werden die 15. Auflage des
Volkslaufes als eine der heißesten in Erinnerung behalten. Besonders der
Halbmarathon wurde zur Hitzeschlacht, die dem Marler Georg Dombrowski am
wenigsten ausmachte. Der Triathlet kam nach 1:35:47 Std. ins Ziel. Zu
diesem Zeitpunkt standen Dr. Rüdiger Kruse, Thomas Hackler und Uwe Ernst
schon längst unter der Dusche.
Das Trio vom TuS Sythen gewann die erste
Halbmarathon-Staffel mit einem satten Vorsprung. "Das neue Angebot ist
gut angenommen worden", resümierte Heino Haumann, der die Veranstaltung
gemeinsam mit Franz-Josef Wesselbaum moderierte. Insgesamt 13 Teams
"teilten" sich die Strecke, wobei die Sportfreunde GIL (Gymnasium im
Loekamp) und die Familie Höcker beachtliche Zeiten liefen.
Zur Abkühlung ins Guido-Heiland-Bad
Das meiste Gedrängel am Start verursachte auch in der
dritten Ausgabe der mit einer Pizza-Wette kombinierte 3000m-Lauf. 173
meist junge Läufer scharrten im Volkspark mit den Hufen und gaben dann
mächtig Gas. Anschließend ging's zur Abkühlung ins nebenan gelegene Bad,
ehe die Gewinner der riesigen Pizzen bekannt gegeben wurden.
Läuferisch blieben die drei Kilometer eindeutig in
Marler Hand. Es siegte Florian de Wal (11:31min) vor David Yvon und
David Sdzuy. Schnellstes Mädchen war Hannah Dubiel. Beachtlich auch die
Leistung von Maximilian Arens, der als Vierter die Ziellinie überquerte.
Übrigens die gleiche Platzierung, die Vater Clemens
über 10000 Meter erreichte. Der "ewige" Vereinsmeister des LT Guido
verpasste die Titelverteidigung in der Königsdisziplin nur knapp.
Gut zu Fuß ist mit Mona Amesiane auch ein weiteres
Nachwuchstalent aus den eigenen Reihen. Die junge Turnerin riss die zehn
Kilometer in 1:02:38std runter und wurde mit einem Blumenstrauß geehrt.
Genauso wie die LT-Vereinsmeisterin Antje Köllmann übrigens.
Ein gutes Pflaster ist der Guido-Heiland-Bad-Volkslauf
für Tolger Arnold (17:26min). Vor zwei Jahren Zweiter über 3000m, gewann
der Hertener 2005 den 5000m-Lauf und wiederholte den Erfolg am Samstag
souverän. Hubert Schulte-Kemper und Karl-Heinz Dargel liefen zwar rund
13 Minuten nach dem Sieger ins Ziel ein, wurden aber vom fairen Publikum
ebenso mit viel Applaus empfangen. jos -
Randnotizen
11. Juni 2006 | Quelle:

Die WAZ hat eine schöne Fotostrecke
veröffentlicht >>> hier
Schnüffelnasen und Teufelsflitzer
Verkrampfter Blick auf den letzten Metern weicht
schnell der zufriedenen Miene.
"Ein Volkslauf, der Spaß macht"
Wer sich trotz Weltmeisterschaft und drückender Hitze
am Samstag dazu entschloss seine Laufschuhe zu schnüren, um am 15.
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf rund um den Marler Volkspark teilzunehmen,
hatte alles richtig gemacht. Wieder einmal hatten die Organisatoren vom
Lauftreff Guido und ihre vielen freiwilligen Helfer einen Lauf für das
Volk auf die Beine gestellt, der sich vor allem über die stimmungsvolle
und familiäre Atmosphäre definierte. So gab es unter den Läufern auch
rundherum nichts als zufriedene Mienen, nachdem sie gerade noch mit
verkrampften Gesicht über die Ziellinie gelaufen waren. Schnell suchten
sie sich ein schattiges Plätzchen, und tauschten sich, eine Erfrischung
von den Verpflegungsständen in der Hand, mit den anderen Läufern über
ihre frisch gesammelten Erfahrungen aus.
Zwei von den 67 Teilnehmern des 5000 Meter Laufes
waren Helmut Stallmann (44) und Siegfried Thran (55) aus Haltern. Beide
sind schon erfahrene Läufer, die regelmäßig bei Volksläufen in der
Umgebung mitmachen. Während Stallmannn bereits regelmäßiger Teilnehmer
des Laufes rund um das Guido-Heiland Bad ist, war es für Thran die
Premiere in Marl. Doch obwohl ihm nach den anstrengenden 5000 Metern die
Lust am Laufen eigentlich vergangen sein müsste, ist er sich bereits
jetzt sicher, dass er im nächsten Jahr wohl erneut hier starten wird. In
ihrem Resumee sind sich dann auch beide einig: " Es ist ein Volkslauf,
der Spaß macht." Ihre eigenen Bestzeiten von 18 beziehungsweise 20
Minuten konnten sie allerdings nicht unterbieten. Thran: "Dafür ist der
Kurs etwas zu kurvenreich."
Einen amüsanten Anblick bot auch die sogenannte
Pizzawette. Hier schickten zahlreiche Marler Schulen jeweils
Fünferteams, die sich unter einem selbsterdachten Motto verkleidet
hatten, ins 3000 Meter -Rennen. So waren die Schnüffelnasen als
Detektive verkleidet, und die Teufelsflitzer hatten sich Hörner
aufgesetzt. Am Ende erhielten nicht nur die schnellsten Mannschaften,
sondern auch die mit dem witzigsten Namen und dem schrägsten Outfit,
eine Riesenpizza.
Der Sonderpreis ging an das Karate Dojo Renshin Marl
für seine besondere Verbundenheit zum Guido-Lauf, an dem der Klub schon
seit etlichen Jahren teilnimmt.
Witzig wurde es bei der Siegerehrung der Pizzawette,
als Heidi Hoffmann einen der siegreichen jungen Schüler fragte, ob er
denn wisse, wie Deutschland am Mittwoch spielen würde. Der Junge wollte
allerdings nicht so recht mit der Sprache rausrücken.
Sollte es wirklich einen nicht fußballinteressierten
Jungen geben, dem die Spiele der deutschen Nationalmannschaft egal sind?
Sein Teamkollege klärte das Ganze aber schnell auf.
"Er hat deswegen nichts gesagt, weil er ein Pole ist. . ." (sein Team
ist Mittwoch Gegner der deutschen Mannschaft) Der Erlös aus dem Lauf
wird wie in jedem Jahr in vollem Umfang dem Guido-Heiland zukommen, das
gänzlich ohne städtische Gelder auskommen muss. Im letzten Jahr konnte
bereits die Summe von 3000 Euro erlaufen werden. audio online
Fotostrecke vom Guido-Heiland-Bad-Lauf:
www.waz.de/marl
11.06.2006
Ebenfalls aus der WAZ:
Hitze hemmt
sportliche Leistung

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Lauftrio vom TuS Sythen stellt trotzdem eine fabelhafte
Rekordzeit aufAuch wenn in diesem Jahr mit
knapp über 400 Teilnehmern etwa 100 Läufer weniger antraten als noch im
Vorjahr, konnten die Verantwortlichen des Guido-Laufes ein durchweg
positives Fazit ziehen. Norbert Noelle, Vorsitzender des Lauftreffs
Guido: "Dass die Teilnehmerzahlen durch die Weltmeisterschaft dieses Mal
ein wenig zurückgehen würden, war uns klar. Trotzdem konnten wir wieder
3000 Euro für das Guido-Heiland-Bad gewinnen."
Rein sportlich gesehen, waren die Bestzeiten in diesem
Jahr von der Hitze geschützt und somit für alle unerreichbar. Trotzdem
waren gerade die Leistungen auf den langen Strecken beachtlich. Die neu
eingeführte Halbmarathon-Staffel, bei der Teams aus drei Sportlern
gebildet wurden, die jeweils sieben Kilometer zurücklegten, gewann das
erfahrene Lauftrio vom TuS Sythen mit Dr. Rüdiger Kruse, Thomas Hackler
und Uwe Ernst in einer tollen Zeit von 1:19:19 Sie distanzierten die
Zweitplatzierten Dustin und Thomas Polster sowie Tobias Neumann um satte
20 Minuten (1:39:07). Noelle: "Alle drei Gewinner hätten auch das
Potenzial gehabt, bei der Halbmarathonwertung ganz oben mit zu mischen.
Eine starke Leistung lieferte auch der Marler Clemens
Arnes vom LT Guido über die 10 000 Meter. Bis kurz vor Schluss hielt er
Anschluss an die Spitze, und holte sich am Ende in einer Zeit von 38
Minuten und 40 Sekunden einen tollen vierten Platz.
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15.05.2006 |

LT Guido sucht Teams für den Halbmarathon
Am 15. Guido-Heiland-Bad-Volkslauf am 10. Juni kommt
kein Marler vorbei. Zumindest was die Werbung betrifft. Diesmal wirbt
der Lauftreff Guido nicht nur mit einem einfachen Plakat für das
Spektakel, sondern mit vier Meter langen Werbebändern.
- Der LT-Guido-Vorstand mit Heino Haumann, Heidi
Hoffmann und Norbert Nölle präsentierte das Banner jetzt im Bad.
"Mitmachen - vorbeikommen" steht drauf - und genau dazu fordert der LT
Guido alle Freizeitläufer auf. Bei der 15. Auflage bietet der Volkslauf
am Samstag, 10. Juni ab 14 Uhr das bewährte Programm: Alle Starterinnen
und Starter können wählen zwischen Distanzen über 3000, 5000 und 10000
Metern sowie dem Halbmarathon (21,1 km).
Neu bei der Marathon-Strecke: Erstmals gibt es auch
eine Staffel-Wertung. Drei Läufer bilden ein Team, jeder Starter legt
7000 Meter zurück. Dafür erhofft sich der LT Guido viele Interessenten:
"Wir wollen mit dem Angebot Schüler, Vereinsteams und Arbeitskollegen
ansprechen", sagt Heidi Hoffmann.
Dass auch der Bambini-Marathon (420 Meter) wieder
stattfindet, versteht sich. Und auch die Pizza-Wette über 3000 Meter
gilt: Das flotteste Schüler-Team darf unmittelbar nach der Siegerehrung
eine Pizza ordern.
In diesem Jahr setzt der LT Guido aber noch drauf:
Jedes Kind wird bei der Siegerehrung ein kleines Geschenk erhalten,
"dass Lust auf Bewegung macht", verspricht Norbert Nölle. Mehr wird noch
nicht verraten.
Wie immer stellt der Lauftreff die Einnahmen dem
Alt-Marler Traditionsbad zur Verfügung. Stolz ist der LT Guido auf das
Ergebnis des letzten Volkslaufs: Cafeteria und Getränkewagen "spielten"
3000 Euro Gewinn ein, die in die Kasse des Guido-Heiland-Bades flossen.
Kein Wunder: 501 Läuferinnen und Läufer gingen 2005 an den Start - so
viele wie nie zuvor.
Neu ist in diesem Jahr das Melde-Verfahren: Meldungen
sind ausschließlich über die Internet-Adresse des LT Guido (www.lt-guido.de)
möglich.
Neben einer stattlichen Teilnehmerzahl sind die
Helferinnen und Helfer wichtig. 70 Marler sorgten im vergangen Jahr für
einen reibungslosen Ablauf. Selbstverständlich freuen sich die
Veranstalter am 10. Juni auch über jede Kuchenspende. dh-
16. Mai 2006 | Quelle:

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18.03.2006 |
Die Basis für den Volkslauf hat der LT Guido
gelegt
Menschen zu bewegen hat sich der LT Guido Alt-Marl auf die
Fahne geschrieben - sportlich und sozial. 501 Läufer, etwa 70 ehrenamtliche
Helfer, ebenso viele Kuchenbäcker und unzählige Zuschauer entlang der
Strecken brachte der Volkslauf 2005 auf die Beine. Der Erlös von stolzen
3000 Euro konnte dem Guido-Heiland Bad gespendet werden. -
von Heidi Hoffmann
Ein neues Highlight - insbesondere für jugendliche
Schülerinnen und Schüler - erweitert den diesjährigen Lauf: Erstmals wird
eine 3x7-km-Halbmarathon-Staffel angeboten. Je drei Läufer bilden eine
Mannschaft. Die Wechselzone befindet sich im stets gut besuchten
Zielbereich. Die Startgebühr beträgt 15 Euro je Mannschaft.
Schülerteams, aber auch Arbeits- und Vereinskollegen und
"Freundschaftsteams" übergeben sich den Stab und können anschließend den
gemeinsamen Erfolg genießen. Cafeteria und Getränkewagen stehen bereit.
Für die Jüngeren gilt wieder die beliebte "Pizza-Wette":
Wetten, dass drei Kilometer für jedes Kind mit etwas Training zu packen
sind? 216 Teilnehmer, vorwiegend Marler Grundschulteams, stellten dies 2005
unter Beweis.
Sonderpreise bei der "Pizza-Wette"
Je fünf Kinder der Jahrgänge 1991 und jünger oder vier
Kinder und ein erwachsener Begleiter (Lehrer oder Elternteil) starten
komplett; die drei schnellsten Kinder der Mannschaft werden gewertet. Die
Siegerteams der Klassen 1-4, 5-7 und 8 -10 bekommen zur Siegerehrung eine
Riesenpizza serviert!
Einen Sonderpreis gibt es noch für das originellste,
lustigste Outfit und den Teamnamen. Urkunden und Mannschaftsfoto für das
Klassenzimmer runden die Pizza-Wette ab. Die Startgebühr je Team: 10 Euro.
Der Auftakt der Veranstaltung ist den Allerjüngsten
vorbehalten: Um 14 Uhr startet der Bambini-Marathon, 0,4219 km, für Kinder
bis sechs Jahre. Halbmarathon, 5000 m-Lauf und der Hauptlauf über 10 km
warten auf Freizeitläufer und "Profis". Anmeldungen sind ausschließlich über
das Internet-Formular möglich: www.lt-guido.de.
Wahlen standen bei der Jahreshauptversammlung nicht an.
Norbert Nölle, Heino Haumann und Heidi Hoffmann bilden weiter den Vorstand.
Der erste Vorsitzende erinnerte an Besonderheiten des abgelaufenen
Vereinsjahres: Bau der Boulebahn im Bad, acht LT-Guidos beim
New-York-Marathon und Dr. Klaus Harms im Ziel beim Ironman-Triathlon in
Frankfurt.
"Der Verein steht auf gutem Boden", so Norbert Nölle. "123
Mitglieder, geordnete Finanzen und verlässliche Helfer sind eine starke
Basis für einen erfolgreichen Volkslauf am 10. Juni 2006."
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18.11.2005 |
"Nach sechs Kilometern war ich klatschnass"
Gute Zeiten werden beim New-York-Marathon eigentlich nie gelaufen. Das war
den sieben Startern vom Lauftreff Guido von vornherein klar. Es zählt das
Erlebnis, einmal in "Big Apple" zu laufen. Und so war es, nach ihrer
Heimkehr wussten die Hobbyläufer gar nicht, worüber sie zuerst reden
sollten.
Von Dominik Hamers
Ihr Club, der LT Guido, richtete für die New-York-Delegation in der
Stamm-Gaststätte "Mühlenbach" am Volkspark einen Empfang aus. Zuerst das
Wichtigste: Alle sind angekommen. Auch wenn unterwegs manchem Zweifel kamen.
"Irgendwann habe ich gedacht: Jetzt musst du gehen", berichtete Norbert
Pfänder.

Ihm wie seinen Laufsport- Kollegen machte die ungewöhnlich hohe
Luftfeuchtigkeit (89 Prozent) zu schaffen. Schon früh kamen sie ins
Schwitzen: "Nach sechs Kilometern war ich klatschnass."
Perfekter Service der Veranstalter
"Viel Trinken" lautete also die Devise in New York. Damit auch alle Läufer
versorgt wurden, musste die Organisation stimmen. Davon schwärmte die
LT-Gruppe: 12 000 Helfer hatten die New Yorker mobilisiert. Sie stellten
Wasser bereit, verteilten Power-Nahrung oder sorgten dafür, dass niemand
nach dem Zieleinlauf fror.
"Als wir über die Linie kamen, wurde uns sofort ein provisorischer Mantel
umgehängt", erzählte Marlies Mell, die zusammen mit ihrer Tochter Anke und
Sabine Hüttermann ins Ziel lief (5:18,02 Stunden).
Auch Reiner Maas und Klaus Spurmann (beide 4:44,24 Stunden) liefen
gemeinsam, Norbert Pfänder ließ die 42,195 Kilometer gemeinsam mit seinem
aus Bremen angereisten Freund Ingo Hartel hinter sich (4:24,25 Stunden). Ute
Averkamp kämpfte sich ohne Begleitung durch die Straßenschluchten und über
hohe Brücken (4:54,35 Stunden).
Was die Alt-Marler Läufer besonders beeindruckte, war die Aufnahme: "Die New
Yorker sind unheimlich freundlich und hilfsbereit. Man kommt überall mit
ihnen ins Gespräch", sagte Marlies Mell. Die Veranstalter bieten den Läufern
einen guten Service an. So bekam jeder Finisher eine E-Mail mit der
persönlichen Laufzeit zugeschickt. Sogar die "New York Times", eine der
berühmtesten Tageszeitungen der Welt, gab sich die Ehre.
Einmal in der New York Times
In einer Sonderausgabe druckte das Blatt die Namen aller Läuferinnen und
Läufer ab, die unter sechs Stunden blieben: rund 30 000 Starter. Unter ihnen
fand die Zeitung reißenden Absatz.
Zurück in Deutschland wurden die LT-Guido-Läufer nicht erst von ihrem Verein
freundlich begrüßt. Schon am Flughafen warteten Freunde, Arbeitskollegen und
Verwandte der Marathonis. Reiner Maass: "Es war unheimlich schön, so begrüßt
zu werden. Da wurde einem der Stellenwert des Ereignisses erst so richtig
bewusst."
17. November 2005 | Quelle: Marler Zeitung
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02.10.2005 |
Zum bevorstehenden Start von acht Läufer/innen des LT Guido beim New
York-Marathon schreibt die Marler Zeitung heute:
Gedanke an New York erzeugt schon Kribbeln
Normalerweise ist Norbert Pfänder die Ruhe in Person.
Doch wenige Tage vor dem absoluten Highlight seiner langen Läufer-Karriere
muss auch der bekannte Marler Drogenberater gestehen: "Es kribbelt schon,
wenn ich an New York denke."
Von Dominik Hamers

Für ihn und sieben andere Läufer vom LT Guido geht es morgen in die USA, wo
der härteste und vor allem bestbesuchte Straßenlauf der Welt steigt. 2,5
Millionen Menschen werden am Sonntag 35 000 Marathoniken zujubeln, wenn sie
auf der Verazano Narrows Bridge starten und alle fünf New Yorker Stadtteile
durchlaufen – Staten Island, Brooklyn, Queens, Manhattan und die Bronx. Der
Marathon führt quer durch "Big Apple".
Die Gruppe vom Lauftreff, der in jedem Jahr den beliebten
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf ausrichtet, hat sich bestens informiert. Manche
waren schon in New York, wissen auch um die Schwierigkeiten des Straßenlaufs
in der Acht-Millionen-Metropole. Pfänder: "Wenn wir nach gut 25 Kilometern
die 1st Avenue erreichen, dann ist es ein Gefühl wie Ohnmacht – man läuft
auf einer sehr breiten, zehn Kilometer langen Straße." Für einen Läufer ist
das nicht angenehm, vor allem, wenn er auf den ersten Metern von der Menge,
die sich langsam über die 3 600 Meter lange Brücke wälzt, geschoben wird.
Scharfschützen säumen den Weg
Auch die Anreise wird alles andere als unproblematisch sein. Die
Sicherheitsvorkehrungen sind enorm – verständlich, es ist eine der größten
Veranstaltungen in New York. Drei Stunden vorher muss die Gruppe in der
Abflughalle sein, in New York wird das ganze Geschehen aus der Luft
überwacht. Helikopter werden den Marathoniken treue Begleiter auf den 42,195
Kilometern sein, dazu säumen noch etliche Scharfschützen den Weg.
"Auch nicht besonders schön", lautet der Tenor aus der Gruppe, aber jeder
versteht es. Immerhin: Schon im Flugzeug haben die acht Läufer nette und
professionelle Begleitung. Dr. Thomas Wessinghage, ein begnadeter Läufer des
deutschen Zentrums für Präventivmedizin Damp, wird die Vertretung vom LT
Guido begleiten und auch beraten. Ein Referat von ihm werden sich die Marler
Marathoniken anhören, zusätzlich gibt es noch einen Trainingslauf und eine
Stadtrundfahrt.
Wer hatte überhaupt die Idee, in die USA zu reisen? Marlies Mell und Ute
Averkamp melden sich stolz und berichten: "Wir haben beim Laufen so oft
darüber gesprochen und dann sind wir uns einig geworden, dass wir es
anpacken."
Was gar nicht so einfach war. Norbert Nölle, Vorsitzender vom LT Guido, gibt
zu bedenken, dass die Möglichkeit, beim NY-Marathon eine Startnummer zu
erhalten, nicht selbstverständlich ist. "Deutschland hat ein begrenztes
Kontingent von 2 000 Plätzen. Der Erhalt der Startnummer und die Anreise
sind fast nur über organisierte Reiseagenturen möglich."
Für den übernächsten Samstag ist ab 20 Uhr eine große Willkommensparty
geplant. In New York laufen mit: Marlies (56) und Anke (30) Mell, Ute
Averkamp (42), Reiner Maass (50), Ingo Hartel (49), Sabine Hüttermann (39),
Klaus Spurmann (45) und Norbert Pfänder (56). Ute Averkamp liegt mit 42
Jahren knapp unter dem Altersdurchschnitt, feiert aber bald einen besonderen
Geburtstag: "Am 18.11. bin ich 42 Jahre und 195 Tage alt – das wäre mein
Marathon-Geburtstag."
Mit Anke und Marlies Mell kommen die jüngste und die älteste Starterin aus
der Familie – Mutter und Tochter wollen es gemeinsam packen. Immerhin: Jedes
Gruppenmitglied ist schon mindestens einen Marathon gelaufen. "Ins Ziel
kommen wir hoffentlich alle – das ist unser Ziel", verabschieden sich die
acht Extremsportler in die Staaten.
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10.09.2005 |
2. Guido-Heiland-Bad-Fun-TriathlonDie Badsaison geht zu
Ende, Grund für uns, den Abschluss der Saison angemessen zu feiern.
Am Samstag, 10 September, 15 Uhr findet daher für unsere
Mitglieder der 'traditionelle' Triathlon statt. Geplant sind:
- 400 m Schwimmen
- 21 km Radfahren
- 7 km Laufen
Die Rad- und Laufeinheiten werden auf unserer
Halbmarathon-Strecke im Stübbenfeld stattfinden.
'Meldungen (auch zur anschließenden Fete) durch e-mail an:
lt-guido@versanet.de
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06.06.2005 |
Die WAZ schrieb über unseren 14. Guido-Heiland-Bad-Volkslauf:
Night Girls laufen im Pyjama ins Ziel
Ein wolkenverhangener Himmel. Immer ein paar Regentropfen
in der Luft. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Wo andere sich nicht aus dem
Haus trauen, wird der Leichtathlet erst richtig munter. "Das Wetter ist gut.
Da gibt es keine Ausreden", lässt Norbert Nölle vom Lauftreff Guido den
fachmännischen Blick schweifen. Ideale Bedingungen also für den 14.
Guido-Heiland-Bad-Volkslauf.
Die Umkehrseite der Medaille: Trotz freien Eintritts für
alle Läufer gähnende Leere im Guido-Heiland-Bad. Nur die härtesten Athleten
wagen sich bei grollendem Himmel auf den Sprungturm.
Feierlaune findet man dagegen nur wenige Meter weiter an
der Laufstrecke.
Der Gang in die Schulen hat sich für den LT Guido gelohnt.
Mit 32 Schülerteams - vornehmlich aus Grundschulen - ist das Teilnehmerfeld
bei der Pizza-Wette prall gefüllt. Ein neuer Rekord für den 3
000-Meter-Lauf, der erst in die zweite Runde geht. Und garantierte gute
Stimmung. Denn der Heißhunger auf die Klassenpizza spornt zu
Höchstleistungen und zu fantasievollen Verkleidungen an.
Gebacken wird nämlich nicht nur für die Schnellsten,
sondern auch für die Buntesten und Kreativsten. Den Preis für den besten
Teamnamen in Verbindung mit dem originellsten Kostüm bekommen somit die
"Night Girls" vom Gymnasium im Loekamp. Mit Schlafmütze auf dem Kopf, Teddy
in der Hand und komplett im Pyjama gekleidet, überzeugen sie die Jury.
Dahinter landen die Partybienen, ein Jungenteam ebenfalls vom GiL.
Sportlehrer Michael Maquardt kommentiert lautstark: "Wir wollen den Stachel
sehen!"
Zusammen mit dem Bambini-Lauf der Allerkleinsten ein
gelungener Auftakt zur 14. Auflage des Volkslaufs. Und ein farbenfroher
Kontrast.
Die älteren Lauffreunde kommen stattdessen nicht unter
fünf Kilometern davon. Für die Fitteren: zehn Kilometer. Und die absoluten
Profis wagen sich sogar an den Halbmarathon über 21 100 Meter. Da schmerzen
erst die Beine, dann irgendwann der ganze Körper.
Damit doch alle durchhalten, feuert Mitorganisator Heino
Haumann am Mikrofon kräftig an. Und lässt den Publikum am Streckenrand keine
Ruhe. "Applaus tut den Läufern echt gut. Ich fordere die Marler Welle." Und
alle Hände schießen in die Höhe.
Falls die Finger nicht bereits Würstchen, Bierglas oder
Kuchenteller umklammern. Kulinarisch wird das gewohnt-beliebte Programm
aufgefahren.
Doch eines ist anders als in den letzten Jahren. An die
Spitze schnauften sich bisher vor allem prominente Läufer, von nationalen
wie internationalen Wettbeweben bekannt. Die großen Namen bleiben in diesem
Jahr jedoch größtenteils aus. "Claudia Lokar, mehrmalige deutsche Meisterin,
war eigentlich gemeldet. Aber sie hat sich beim Aufwärmen verletzt", erklärt
Norbert Nölle etwas zerknirscht. Dafür weckt das Fehlen der Promis beim
lokalen Laufpublikum Hoffnungen. Gutes Laufwetter und ein ausgeglicheneres
Starterfeld. Wie Nölle sagt: "Da gibt es keine Ausreden." Aber gute Chancen
für alle Läufer. bas
05.06.2005
ebenfalls aus der WAZ:
LT Guido ist auch abseits des Grillstandes spitze
Am Streckenrand wie immer alles bestens. Die Würstchen
brutzeln, das Bier zischt. Aber diesmal war der LT Guido auch abseits von
Grillstand und Meldebüro erfolgreich.
Denn Clemens Arens errannte den Gastgebern den Titel über
die zehn Kilometer. In 37 Minuten und 22 Sekunden erreichte er das Ziel. Als
schnellste Frau brachte Barbara Draganski (47:48 Minuten) aus Stoppenberg
die 10 000 Meter hinter sich.
Abwechslungsreich liest sich die Ergebnisliste der
Pizza-Wette. Namen wie "Schneckenschlümpfe", "Polsumer Sockenflitzer" oder
"Die lustigen Chili-Chips" sorgen schon auf dem Papier für gute Laune. Aber
es siegten die "Turbosprinter" von der Harkortschule bei den Grundschulen,
die "Pitschendops" vom ASG bei den Klassen fünf bis sieben und die
Partybienen vom GiL bei den Klassen acht bis zehn. Die schnellsten Schüler
waren Ramon Fahrenhorst (11:17 Minuten) und Denisa Fetahaj (13:26 Minuten).
Über fünf Kilometer hängte Tolger Arnold (17:41 Minuten)
von den Hertener Jungs alle männlichen Konkurrenten ab. Schnellste weibliche
Läuferin wurde hier Eileen Reppert (21:15 Minuten) vom Recklinghäuser LC.
Einen neuen Streckenrekord stellte Ute Rehr aus
Recklinghausen über die Halbmarathon-Strecke auf. 1:31:01 Stunden: So
schnell war im Volkspark noch keine. Bei den Herren siegte Uwe Ernst
(1:18:55 Stunden) vom TuS Sythen.
Und auch die Allerkleinsten legten beim Bambini-Lauf
starke Leistungen hin. Am besten schnitten zwei junge Marler ab: Lennart
Gaida und Corinna Löffler . bas
05.06.2005
Die Marler Zeitung berichtete:
Tolger Arnold gewinnt den Klassiker
Eigentlich überlässt der Ausrichter seinen Gästen den
sportlichen Lorbeer. Weil es aber am Samstag jede Menge Komplimente für die
Organisation des 14. Guido-Heiland-Bad-Volkslaufes gab,hatten die
Spitzenläufer des LT Guido kein schlechtes Gewissen, als sie gleich zwei Mal
als Erste die Ziellinie überquerten.
Von Jochen Sänger
"Wir dürfen doppelt stolz sein", freute sich
LT-Vorsitzender Norbert Nölle sowohl über den reibungslosen Ablauf als auch
über das gute Abschneiden der eigenen Athleten.
"Der am besten organisierte Lauf"
Das größte Lob für die Veranstalter kam aus berufenem
Munde. "Das ist der am besten organisierte Lauf gewesen, an dem ich in
diesem Jahr teilgenommen habe", stellte Ute Rehr, schnellste Frau über die
Halbmarathonstrecke, stellvertretend für knapp 500 Starter heraus. In der
Königsdisziplin war Lokalmatador Uwe Ernst zunächst ein einsames Rennen
gelaufen.
"Er geht immer schnell an. Wir sind gespannt, ob er das
halten kann", unkte Moderator Heino Haumann, der genauso wie die Zuschauer
im Zielraum von "Außenposten" Franz-Josef Wesselbaum ständig über den Stand
des Halbmarathons auf dem Laufenden gehalten wurde.
Es reichte für Ernst, der mit 1:18:55 Stunden knapp am
Streckenrekord kratzte und im Ziel noch gut fünf Sekunden Vorsprung vor
Christian Hunke hatte.
Der Erfolg des Vereinskameraden, der auch für TuS Sythen
läuft, motivierte Clemens Arens, im vergangenen Jahr über 10 000 Meter noch
Dritter.
Diesmal benötigte der Marler etwa 20 Sekunden weniger für
die zehn Kilometer und lief mit einem satten Vorsprung als Sieger ein. Beim
abschließenden Wettbewerb hatten sich die Reihen im Volkspark schon etwas
gelichtet. Dafür war in den Stunden zuvor geradezu der Ausnahmezustand rund
ums Guido-Heiland-Bad ausgerufen worden.
14 (!) Seiten umfasste allein die Ergebnisliste des 3
000m-Laufes. "Die von Heidi Hoffmann und Helga Eberhardt kreierte
Pizza-Wette ist der Renner", staunte Norbert Nölle über 216 Starter. Am
schnellsten aus dem Pulk heraus kam Ramon Fahrenhorst, der im Endeffekt bei
sehr guten 11:17 Minuten gestoppt wurde.
Einen Start-Ziel-Sieg gab es beim "Klassiker", den 5 000m.
Tolger Arnold (Hertener Jungs), 2004 noch Zweiter über die drei Kilometer,
legte schon in der Startrunde um den Volkspark-Teich ein solches Tempo vor,
dass die Konkurrenz nicht mithalten konnte. Letztendlich kam Arnold mit über
einer halben Minute Vorsprung ins Ziel.
Wesentlich knapper fiel da die Entscheidung bei den "Minis"
aus. Für Lennart Gaida, Malik Durmus und Jan Reglinski wurde beim "Bambini-Marathon"
jeweils dieselbe Zeit (1:57min) gestoppt.
05. Juni 2005 | Quelle: Marler Zeitung
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09.05.2005 |
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Frankreich-Gefühl am Beckenrand
Ein Beachvolleyball-Feld, ein
überdimensionales Schachbrett, ein Spielplatz und nun auch eine
Boule-Anlage: Wer sich im Guido-Heiland-Bad sportlich betätigen möchte, kann
dies nicht nur im Wasser tun.
VON STEFAN KORTE
Der Verein des Freibades und der "Lauftreff Guido Alt-Marl" haben in der
Vergangenheit immer wieder für neue Sportanlagen auf dem Gelände der
Badeanstalt gesorgt. Ab dem nächsten Wochenende können die Besucher die
Abende auch mit ein wenig französischer Lebensart verbringen. Die nagelneue
Boule-Anlage wurde am Sonntag von den Mitgliedern des Lauftreffs eingeweiht.
15 mal vier Meter ist die Bahn groß. "Das entspricht dem internationalen
Standard", erklärt Norbert Nölle vom Lauftreff. Selbst offizielle Turniere
sind so möglich. Aber auch wer einfach nur spielen möchte, ist eingeladen.
Die Kugeln gibt es gegen ein Pfand am Kassenhäuschen.
Auf die Idee sind die Läufer bei der monatlichen Doppelkopfrunde gekommen.
"Viele von uns waren in den vergangenen Jahren zum Urlaubmachen in
Frankreich", erzählt Norbert Nölle. Dort ist Boule vor allem bei den Älteren
sehr beliebt. "Warum sollten wir nicht auch bei uns mal versuchen, diesen
Sport zu etablieren?", so Nölle.
Die Boule-Anlage wird übrigens nicht das Letzte sein, das am Rande des
Freibades errichtet wurde. "Es ist genügend Freifläche da. Wir überlegen
noch, was vielleicht als nächstes in Frage käme", so Dieter Real,
Vorsitzender des Guido-Heiland-Bad-Vereins. Was das sein könnte, darüber
grübeln die Kollegen des Lauftreffs spätestens bei der nächsten
Doppelkopfrunde.
Erst einmal steht der Volkslauf ganz dick im Terminkalender. Am Samstag, 4.
Juli, werden wieder einige Hundert Teilnehmer an den Start gehen.
Informationen über den Lauftreff Guido Alt-Marl im Internet unter:
www.lt-guido.de
08. Mai 2005 | Quelle: Marler Zeitung
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Lauftreff Guido sponsert neuen Boule-Platz
Eines
der ältesten Spiele der Welt hat an diesem Wochenende einen neuen Platz in
Marl gefunden. Am Sonntag weihte das Guido-Heiland-Bad zwischen Regen und
Sonnenschein seinen neuen Boule-Platz ein.
Schon
in der Antike spielten die Römer und Griechen das Spiel mit den großen
Kugeln, die möglichst zielnah an eine kleinere Kugel, das sogenannte
,Schweinchen´, geworfen werden müssen. Jetzt können auch die jungen und
älteren sommerlichen Besucher des Freibads am Volkspark ihr Glück versuchen.
Direkt neben dem Abenteuerspielplatz, dem Beachvolleyball-Feld und der
Tischtennis-Platte, von der Sonne geschützt durch ein angenehmes
Blätterdach, sponserte der Lauftreff Guido einen 15x4 Meter großen
Bouleplatz.
Der
Lauftreff , der schon seit 13 Jahren durch seinen alljährlichen Volkslauf
(am 4. Juni ist es wieder soweit) eng an das Bad gebunden ist, hatte vor
zwei Jahren die Idee dazu. Beim monatlichen Doppelkopfspielen der
Vorsitzenden kam plötzlich die scherzhafte Frage auf: "Was machen wir
eigentlich in unserer Frühpension?" Für Norbert Nölle und seine Lauffreunde
lag die Lösung nahe. "Aus unseren Frankreich-Urlauben kennen wir das Spiel,
und dort zelebrieren die älteren Herren das regelrecht", erklärte Nölle. Und
weil das Spiel von Jung und Alt ohne komplizierte Regeln gespielt werden
kann, war es als neue Attraktion im Bad wie geschaffen. tik
08.05.2005
Quelle: WAZ
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19.04.2005 |
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Am Sonntag, 8. Mai 2005 wollen wir unsere Saison eröffnen;
m it
einem Lauf auf der Halbmarathon-Strecke und anschließendem Frühstück im Bad.
Gleichzeitig eröffnen wir die neue Boule-Bahn, die wir mit freundlicher
Unterstützung von Klaus Martin und seinen Mitarbeitern gebaut haben.
Für´s Frühstück wird gesorgt, ebenso für die notwendigen
Stärkungen bei den ersten Würfen.
Zeichnung:
Christoph Richter |
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