Lauftreff Guido Alt-Marl e.V.

GHB - Volkslauf Lauftreff Guido Laufen in Marl

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Hausstrecke des LT Guido "Arenbergischer Forst"           

Streckenprofil:  
Gesamtlänge Hausstrecke 13,5 km
(mit Verlängerung über Frentrop 19 km)
kleinere Runde im Arenbergischen Forst
6 - 8,5 km;
Variante Frentrop 9,5 km
Boden Wanderwege, Waldwege, geringer Asphaltanteil;
Variante Frentrop über Pättchen
Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
Gasthäuser/
Treffpunkte
Guido-Heiland-Bad, Ausflugslokal "Wuttke",
Gaststätte Mühlenbach

Sonntags morgens um 10 Uhr, noch ehe das Groß der Ausflügler unterwegs ist, treffen sich die Mitglieder des Lauftreff Guido Alt-Marl zum gemeinsamen Lauf. Treffpunkt ist die Brücke über den Weierbach (im Volksmund Mühlenbach) an der Caspar-Grove-Strasse.

Der Treffpunkt ist für die meisten Mitglieder ideal, er liegt mitten in einem Wohngebiet, Parkplätze sind an der Strasse vorhanden, zum Parkplatz des Guido-Heiland-Bades am Volkspark ist es nicht weit.

Die Strecke ist in erster Linie mit Blick auf einen weicheren Untergrund konzipiert. Spazier- und Waldwege stehen im Vordergrund, der Asphaltanteil liegt unter 5%. Wir beginnen den Lauf entlang des Weierbaches in nördlicher Richtung vorbei an einem kleinen Teich und durch die Schrebergarten-Anlage "Im Hembrauck". Wir halten uns in der Anlage links, erreichen bald den Nordausgang und müssen hier schräg zwei Strassen überqueren. Der Weierbach dient als Orientierungshilfe.

Schon bald erreichen wir eine weitere Schrebergarten-Anlage, lassen diese rechts liegen und folgen dem Weg bis das Waldgebiet Arenbergischer Forst sichtbar wird. An der Fussgängerbrücke über die Autobahn liegt das einfache Ausflugslokal "Trimm-Treff Klause Wuttke", ein weit bekannter Treffpunkt, an dem an Wochenenden die Lebensart im Ruhrgebiet trefflich beobachtet werden kann. Bis hierhin sind es knapp 3 km. An dieser Stelle nehmen wir gerne Laufanfänger in unsere Gruppe auf, die sich noch nicht die gesamte Strecke zutrauen und laufen mit ihnen gemeinsam - je nach Wunsch - zwischen 4 und 7 km durch den Arenbergischen Forst, ein kleines, aber gut besuchtes Naherholungsgebiet für das nördliche Ruhrgebiet.

Die Runde, die nun gewählt werden kann, ist nahezu beliebig zu variieren. Der beliebteste Bogen führt zunächst über den Radweg R 8 bis zum Wesel-Datteln-Kanal, entlang des Kanalufers, vorbei an zwei Bootshäusern bis zur kleinen "Hürfeldbrücke". Von hier geht es zweimal rechts über eine kleine asphaltierte Straße zurück bis zu einem Teich, der aus dem uns schon bekannten Weierbach gespeist wird. Hier biegen wir wieder links in das Waldgebiet ein und erreichen über den Wanderweg A 6 oder 4 die Fussgängerbrücke über die Autobahn und das Ausflugslokal "Wuttke".

Wer mit den gelaufenen Kilometern zufrieden ist, läuft ab hier den gleichen Weg zurück zum Treffpunkt. Wer eine Verlängerung ins Auge faßt, kann über die Variante "Frentrop" rund 6 km anhängen.

Im Sommer bietet sich auf jeden Fall anschließend eine Abkühlung im Guido-Heiland-Bad an. Vielleicht stellt man bei dieser Gelegenheit fest, daß Schwimmen als Ausdauersportart durchaus eine Alternative zum Laufen ist. Die Herz-Kreislauf-Belastung entspricht in etwa der des Laufens, die Beanspruchung von Gelenken, Bändern und Sehnen ist jedoch deutlich niedriger. Verletzungsbdingte Trainigspausen sollten auf jeden Fall durch Schwimmen erträglich gestaltet werden. Triathleten könnten vor dem Laufen eine kleine Schwimmtrainigseinheit einlegen.

Variante "Frentrop"

In den Wintermonaten -insbesondere nach lang anhaltenden Regenfällen - kann die Waldstrecke im Arenbergischen Forst in einem für Läufer sehr schlechten Zustand sein. In diesen Fällen bietet sich die Variante "Frentrop" an. Hierzu verzichten wir auf die Runde im Arenbergischen Forst und laufen ohne die Fussgängerbrücke über die Autobahn zu nutzen an einem Hundetrainigsplatz vorbei geradeaus über asphaltierte Wirtschaftswege nach Frentrop, einer Bauernschaft in Marl. Nach ca. 1 km erreichen wir die Dorstener Straße, auf die wir rechts einbiegen um nach rund 50 m sofort wieder links einen kleineren Weg zu wählen. Nun geht es eine Weile vorbei an Feldern und Wiesen - an zwei Straßengabelungen laufen wir jeweils geradeaus - bis die Bebauung langsam dichter wird.

Wir erreichen Polsum, laufen jedoch nicht in diese schöne kleine Ortschaft sondern biegen links ab um wieder zurück nach Alt-Marl zu gelangen. Nach einer weiteren Links-Links-Rechts-Kombination kommen wir vorbei an einem Bauernhof, der als Attraktion für Kinder eine Reihe interessanter Tiere hält. Dem Läufer können unvermittelt kleine freilaufende Hängebauchschweine vor die Füße laufen. Zu sehen sind weiterhin Lamas, einige kleinere Ziegenrassen sowie extrem kleinwüchsige Ponys.

An dieser Stelle sieht man schon den Turm der St. Georgs-Kirche in Alt-Marl, die als Orientierungspunkt für den weiteren Rückweg dienen kann.

Norbert Nölle

 

 
   

 

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